Sicherheit

durchgehendes Sicherungssystem

Das Klettern in Wäldern, an Wänden und in Bergen gewinnt mehr und mehr an Beliebtheit. Bei uns hier im Norden ist Klettern noch nicht allgegenwärtig und auch unbedingt für jeden eine Sportart, mit der man umgehen kann. Es ist jedoch zweifelsfrei eine Sportart, die bei uns Menschen in der Natur der Dinge liegt. Wir sind es immer gewohnt gewesen, klettern zu müssen, auf Bäume, auf Häuser oder auf Berge. 

 

Auch wenn die ältere Generation gerne erzählt, dass man immer ohne Sicherung auf Bäume gekraxelt ist, so wird auch gerne verschwiegen, wie sehr es wehtun kann, wenn man fällt. Kein Mensch will sich freiwillig auf dieses Risiko einlassen, vor allem nicht, wenn es die Möglichkeit gibt, es zu verhindern.

 

Das Klettern in den Bäumen ist verbunden mit Spaß, Spaß und noch mehr Spaß. Dabei kommt man mit der Natur in Einklang und erlebt so ein unvergessliches Erlebnis. Jedoch gibt es hier eine klitzekleine Besonderheit zu beachten und vor allem nicht zu vergessen! Nämlich die Höhe!

 

Je höher wir steigern, desto größer ist unser Bedürfnis besser gesichert sein zu müssen. Es macht einen Unterschied, ob man auf eine Leiter steigt oder auf ein Haus. Genauso macht es einen Unterschied, wenn man auf Bäume ab 4 Meter und bis 15 Meter steigt. Man könnte somit sagen, der Wunsch nach Sicherheit steigt mit der Höhe.

 

Um die Sicherheit auch gewährleisten zu können, gibt es zahlreiche technische Möglichkeit

en, die der Eine oder Andere bereits in anderen Hochseilgärten erlebt hat. Man hat zwei Karabiner, die man entgegengesetzt in das Drahtseil einklinkt. Diese technische Lösung ist auch die Gängigste, zu der es keinerlei Einwände gibt. Jedoch gibt es eine bekannte Schwäche in diesem System. Man kann sich versehentlich einfach aus dem System ausklinken! Im Eifer des kletterns kommt das leider immer wieder vor. Die Gefahr daraus muss nicht näher erläutert werden.

 

Im monkeyman im Allerpark und im Westpark nutzen wir ein System, das genau diese Schwäche ausschließt! 

 

Mit unserer Klettertechnik von ISC ist der Kletterer durchgehend gesichert und so vor versehentlichem Ausklinken besser geschützt. Der Kletterer klinkt sich von Sicherung zu Sicherung um und muss sich somit nicht ausklinken und wieder einklinken. Dies mag erstmal nicht wirklich als große Errungenschaft verstanden werden, wenn man sich jedoch genau ein Bild von dieser Situation macht, so stellt man fest, dass es genau der wichtige Schlüssel ist, um sicherer zu klettern.

 

Es muss hier jedoch auch erwähnt werden, dass solche durchgehenden Sicherungssystem nicht nur Vorteile mitbringen. Das Umklinken nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch, als das Klettern mit zwei einfachen Karabinern. Somit wirkt das für den Einen oder Anderen etwas lästig. Hier können wir jedoch all diesen Personen mitteilen, dass es uns lieber ist, dass es etwas lästig ist, als unsicher. Schönheit hat seinen Preis, Sicherheit ebenfalls. Apropos Preis: Unser System ist nicht nur sicherer, sondern auch deutlich teurer, als die einfachen Sicherungssystem mit zwei einfachen Karabinern. Aber auch hier müssen wir mitteilen, dass Sicherheit nicht am Preis scheitern darf. Kritiken in diese Richtung können wir gerne annehmen, bitten jedoch um Verständnis, dass Sicherheit keine Verhandlungsbasis liefert. 

 

TüV und Baumgutachten

Zusätzlich zur Klettertechnik ist auch die Sicherheit der Kletteranlage und der Bäume wichtig. Schließlich tragen die Bäume und die gesamte Kletteranlage mit den Menschen darauf und sollen diese von Baum zu Baum befördern. Nun ja, die Kletteranlage und die Bäume befördern den Kletterer nicht wirklich, letztlich klettert dieser rüber, jedoch sollte es zur Veranschaulichung helfen.

 

Sowohl die Bäume, als auch die Kletteranlage werden jährlich, ja wirklich jährlich, vom TÜV und von einem sachverständigen Baumgutachter "auf Herz und Nieren" geprüft. Somit wird die gesamte Anlage von Fachleuten genau inspiziert und erst nach positivem Ergebnis freigegeben.